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Social Network - Was man alles über sich Preisgeben sollte vom 19.01.2010 08:40 Uhr

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Social Networking ist das A und O unserer Zeit. Wer nicht wenigstens bei 2 Portalen angemeldet ist, 100 Freunde hat und jeden zweiten Tag einen Bloggeintrag schreibt, der ist oldschool und wird auf /ignore gesetzt. Aber was bringt einen dazu sich bei myspace.de, StudiVZ.de, xing.de oder xchar.de anzumelden und was gibt man alles über sich preis?

myspace.de ist eine Seite, wo man vor allem zeigen kann, wer man privat ist. Man kann sich darstellen wie man will, seine Lieblingsmusik und Videos auf seinem Profil zeigen und all seinen Freunden mitteilen, dass man grad langeweile hat. Diese "Freunde" sind zu 30% Bands und Schauspieler die ein mal ein "THX 4 add" posten und sich danach nur noch per Bloggeintrag mit dir "unterhalten" was ja auch total ok ist. Denn wer 1 Million "Freunde" hat, der kann sich gar nciht die Zeit nehmen, jeden einzelnen kennen zu lernen. Weitere 30% sind potentielle Sexualpartner, also Menschen, die sexy Bilder im Profil haben oder die wir sonstwie anziehend finden. Diese Freunde posten dir jeden zweiten Tag eine gruss in Glitzerschrift und sind sauer auf dich, wenn du nicht mindestens das gleiche tust. Da bist du ganz schnell von der Buddyliste runter. 30% sind Kollegen oder Pflichtadds wie die Band eines Freundes oder den Kumpel eines Kumpels, den man ja nicht zurückweisen will.
10% sind dann wirklich Freunde die man kennt und mit denen man auch privat viel zu tun hat, was das Social Networking dann wieder sinnlos macht. Diese Freunde posten dir dann zu besonderen Gelegenheiten einen Gruss, kommunizieren sonst aber lieber live mit dir.

Das gleiche gilt sicher auch für die anderen Netzwerke. Grundsätzlich will man immer zeigen, wer man ist, indem man lustige Bilder veröffentlicht, so viele Menschen wie möglich added, damit jeder diese Bilder sieht. Dabei muss man darauf achten, dass das Profil ja auf privat gestellt ist, damit nicht jeder die Bilder sieht...

Diese Social Networks haben einen grossen Vorteil, gegenüber einer Privaten Homepage - Man wird gefunden. Denn wenn die Klassensprecherin aus der dritten Klasse dich zu einem Klassentreffen einladen will, wird sie dich sicher erst bei google.de und dann bei myspace.de und Co suchen. Wenn du also eine eigene Homepage hast und diese nicht deinen kompletten Namen enthält, hast du schlechte Karten. Auch wenn dein Name "Sebastian Schmidt" ist, sieht es nicht gut aus.

Also melde dich noch Heute bei allen Social Networkportalen an, die dir einfallen und sende diesen Eintrag an 1000 Leute weiter, weil dir ansonsten die wimpern ausfallen ;oP
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